Besuchen Sie das Bienenmuseum im Diersburger Rathaus

Im Hohberger Bienenmuseum ist die Badische Imkerei in Vergangenheit und Gegenwart dargestellt.

BienenstockGleich am Eingang rechts ist die Bilderserie "Die Bienen im Dienste der Umwelt" zu sehen. Sie weist uns auf die Nützlichkeit und die Notwendigkeit der Bienen zur Erhaltung der Natur hin. Dann finden wir bienengeschichtliche Jahreszahlen in Stichworten; weiter sämtliche Bibeltexte über den Honig und die Bienen. Zu sehen ist auch das älteste bienengeschichtliche Dokument: eine Felsenzeichnung aus einer Höhle aus Bicorp in Spanien. Sie zeigt eine Steinzeitfrau an einer Strickleiter, wie sie gerade Honigwaben aus einem Felsenloch entnimmt.

Weiter sehen wir Klotzbeuten aus hohlen Baumstämmen - zum Teil kunstvoll geschnitzt -, verschiedene Formen von Bienenkörben, Bienenwohnungen anderer Länder, Blätter - Hinterbehandlungs-, Ausziehbeuten, Magazine aus Stroh, Holz und Kunststoff; alte und moderne Honigschleudern, Geräte für die Königinzucht, Wachsgewinnung und Verarbeitung. Einzel-Fertigteile für die Beutenherstellung. Bienenstockbretter aus Jugoslawien, ein Bienenwaaghäuschen sowie eine uralte Honigpresse.

Der Traum eines Imkers ist auf einem großen Ölbild dargestellt. Wahrheitsgetreu sind auf einem Großbild auch die 2 Bäckerjungen von Andernach dargestellt, als sie im Jahre 1474 mit Hilfe von Bienen ihre Stadt vor einem Überfall erretteten.

Sehr interessant sind auch die Lehrtafeln über die Arbeitsteilung der Bienen. Ein original "Badisches Bienenhäuschen" bringt uns die Imkerei der Väter und Großväter wieder näher. Besonders aufschlußreich sind die Schautafeln über die Produkte aus dem Bienenvolk. Das emsige Treiben der Honigsammlerinnen kann in einem Schaukasten mit Sichtkanal beobachtet werden.

In der eigens eingerichteten Ludwig-Huber-Stube im Bienenmuseum ist das Porträt des Gründers des Landesverbandes "Badischer Imker" zu sehen. (Ludwig Huber, Hauptlehrer zu Niederschopfheim hat im Jahre 1857 den Landesverband gegründet!) In Schaukästen und Vitrinen finden wir die Imkerbibliothek, Produkte aus dem Bienenvolk- eine Briefmarkensammlung sowie auch eine Münzensammlung mit Bienenmotiven, Urkunden und Ehrenabzeichen Bienengedichte und Imkerweisheiten bringen uns Bienenpoesie näher, ein Brief des Ludwig Huber an den Großherzog von Baden, dat. 1882, sowie vieles anderes mehr. Übrigens ist auch ein Bild von seinem Wohn- und Bienenhaus in Niederschopfheim (heutige Ludwig-Huber-Straße) zu sehen.

Die Franz Burda (Sitz-)Ecke lädt zum verweilen ein, wobei Schüleraufsätze und eine Bienenpredigt von Pfarrer Vogt von Oberprechtal nachgelesen werden können. Zu sehen ist auch das Wappen von Papst Urban VIII 1623-1644 das von 3 Bienen geschmückt ist. Ebenso interessant ist das Familienwappen der Familie Ferguson, Bukinghampalast London. Es zeigt eine Biene auf einer Distel.
Auf einem großen Ölbild ist auch Napoleon Bonaparte im bienenbestickten Krönungsornat zu bewundern.

Eine genaue Wegbeschreibung zum Bienenmuseum finden Sie hier.

  BienenhütteKinder beim HonignaschenIkonenInker-AnzugFranz-Burda-Ecke